Bands

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City Kids feel the Beat

Pop-Punk für eine neue Generation: CITY KIDS FEEL THE BEAT fackeln auf ihrem Debütalbum „Cheeky Heart“ ein Feuerwerk aus mitreißenden College-Hymnen und kurzweiligen Gitarrenriffs zwischen ungezügelter Lebensfreude und Realitätsflucht ab. Getragen sowohl von jugendlichem Optimismus als auch gereiftem Songwriting präsentiert uns der Fünfer aus dem Süden einen zeitgemäßen Mix aus Pop-Rock, Party- und melodischen Hardcore-Anleihen, der Fans von Zebrahead, Anti-Flag oder Neck Deep voll auf ihre Kosten kommen lässt und der das schwäbische Hinterland in ein sonniges, kalifornisches Punk-Mekka verwandelt.

www.citykidsfeelthebeat.de

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Das Lumpenpack

Das Lumpenpack ist eine Band mit Hang zu ausgelassenen Pläuschchen zwischen ihren Songs. Konzertcomedy nennen sie das Ganze. Eine Gitarre, zwei Stimmen, viel Konfetti. Man könnte an Die Ärzte denken, wenn man sie hört, oder an Die Doofen, aber das ist selten mehr als eine flüchtige Assoziation – zu eigen ist das, was die beiden Mittzwanziger tun. Lustig, aber nie billig, ironisch, aber nie spottend, bissig, aber nie verletzend. Klamauk mit Denken.

2017 veröffentlichen Jonas Meyer und Max Kennel nun zwei Jahre nach „Steil II“ ihr drittes Album: „Die Zukunft wird groß“. Erwachsener geworden, wollen sie jetzt die Versprechen eingelöst sehen, die man ihnen gemacht hat: dass einem doch die Welt offen steht und man alles schaffen kann. Eine Auseinandersetzung mit dem Status Quo eines Endzeitstudenten, die in der Frage mündet: Ist es das jetzt? Die Zukunft, von der alle sprachen?

www.daslumpenpack.de

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Eläkeläiset

Eläkeläiset sind in ihrer Heimat eine Institution, Kult, echte Stars, deren Platten regelmäßig charten. Inzwischen gibt es jede Menge Veröffentlichungen, auch eine DVD mit Gold Status in Finnland. Hervorzuheben wäre noch die Teilnahme zum Vorentscheid für den Grand Prix de Eurovision. Sollten Sie diesen gewinnen, darf man sie in Norwegen bejubeln.

Eläkeläiset spielen Humppa, eine Art finnische Polka, mal schneller, mal langsamer, immer eingeleitet von einem knappen, knallharten Schlagzeug-Intro, Musik, die sich sehr gut zu Polonaisen oder zum Schiebertanzen eignet.

Eläkeläiset behaupten, dass alle Rock-, Pop- oder sonstigen Klassiker als Humppa-Versionen gespielt werden können und dann eigentlich erst so richtig gut klingen. Dieser Ansicht sind nicht alle Plattenfirmen, Verlage und Urheber, und es kam deswegen schon zu heftigen Meinungsverschiedenheiten, was beweist, dass es auch in der Musikbranche Leute gibt, die einfach keinen Humor haben. Vorgetragen werden diese Cover-Versionen selbstverständlich in finnischer Sprache. Das hat den Vorteil, dass das beliebte Spiel bei den Live-Shows „Wie heißt denn jetzt dieser verdammte Song im Original?“ noch etwas komplizierter wird. Jede Humppa Coverversion bekommt einen finnischen Titel, in dem das Wort Humppa auftaucht. Auch in den Textzeilen wimmelt es nur so von Humppas.

Foto: Timo Isoaho

https://www.humppa.com/en/

 

Fortuna 1

Fortuna Ehrenfeld

Hinter Fortuna Ehrenfeld steckt der Kölner Multiinstrumentalist und Tausendsassa Martin Bechler, der nicht nur außerordentliches kompositorisches Talent mitbringt, sondern auch einer der eindrucksvollsten deutschen Texter ist, der in letzter Zeit von sich Reden machte. Sein zweites Album "Hey Sexy" erscheint am 18. August 2017 bei Grand Hotel van Cleef. Fortuna Ehrenfeld spielt Popmusik für Erwachsene, die im schönsten Sinne verrückt ist.

www.facebook.com/FortunaEhrenfeld

Grillmaster Flash

Grillmaster Flash

Das Stadion, einerseits Sehnsuchtsort, in dem Jugendträume wahr werden, entweder auf dem Spielfeld stehend, mit dem Trikot seines Lieblingsvereins am Leib oder mit der Gitarre um den Hals, auf einer Bühne vor Zehntausenden jubelnden Menschen. Andererseits als überspitzte Möglichkeit etwas Gegenteiliges auszudrücken. Ein Stadionkonzert, mehr geht als Rockmusiker nicht, wer eine Arena ausverkauft, der hat seinen Thron im Rockolymp sicher. Das Gegenteil davon, und da sind wir bei Grillmaster Flash, sind die Jugendfreizeitheime, Kulturzentren und kleinen Rockclubs. Genau da kommt Grillmaster Flash her, da will er sein, Jeansjacke, Chucks, selbst gedrehte, Dosenbier, ein Hauch jugendlicher Punk bleibt stets haften, auch wenn die Musik ins Stadion strebt.

Grillmaster Flash, Jahrgang 1983, hat von den 80er Jahren bewusst nicht viel mitbekommen. Das hinderte ihn allerdings nicht daran mit STADION ein Album aufzunehmen, welches Erinnerungen an eine Zeit wach ruft, als Musik noch auf Kassetten überspielt werden musste, die nicht Tapes hießen, um sie unterwegs auf dem Walkman hören zu können. Meistens auf dem Fahrrad, gerne entlang einer wenig befahrenden Bundesstraße auf dem Weg zu einem Konzert, in der nächstgelegenen größeren Stadt, natürlich mit Regen und Wind von vorne, wie es in Norddeutschland üblich ist.
Einer dieser kleinen Orte könnte Sottrum, zwischen Bremen und Hamburg sein, der im gleichnamigen Lied träumerisch als Rock’n‘Roll Sehnsuchtsort skizziert wird. Die Überhöhung von vermeidlich langweiligen Landstrichen, deren Bewohner und Menschen allgemein, zieht sich wie ein roter Faden durch STADION.

Im Stück Hängen mit den Jungs werden die simplen Dinge des Lebens glorifiziert, Wochenende, Musik, Bier, Freundschaft. Es besteht, bei jedem von uns, eine Dringlichkeit den Alltag zu entkommen. Bier & Action, das Eröffnungsstück beschreibt ergänzend ein zutiefst ehrliches Bedürfnis. Die wunderbar eingängige Rockballade Zsa Zsa Gabor bedient sich allerhand Liebesfloskeln und funktioniert dennoch als schmachtendes Liebeslied. Jonny gibt nicht auf erzählt sympathisch vom Scheitern eines Musikers, der nicht aufgibt, sondern weitermacht und dabei sein Rückgrat behält.
Grillmaster Flash begegnet seinen Songfiguren stets mit Empathie, weil er seinen Charakteren niemals einer Blöße oder der Lächerlichkeit aussetzt. Seine Helden scheitern mit Würde. Es ist ein tragisch-komisches Phänomen, Grilli schafft auf STADION den Balanceakt zwischen humoristischen Texten, die unter der Oberfläche einen ernsten Tenor behalten, und deswegen niemals in Klamauk abdriften. Vielmehr werden wir aufgefordert, nicht jede Kleinigkeit zu ernst zu nehmen. Es ist okay zu scheitern und sogar Spaß dabei zu haben. Zwar wird das Gegenteil tagtäglich im Fernsehen und im Internet suggeriert, dabei wäre es viel charmanter die komischen Seiten des Nichterfolges zu erkennen und zu feiern.

STADION speist sich musikalisch aus klassischem amerikanischem Songwriter Rock der späten 70er und frühen 80er Jahre, nimmt Einflüsse von Powerpop und frühem Alternative Rock mit, scheut weder Saxofon, noch Hairmetalgitarrensolis (u.a. gespielt von Kumpel Ibrahim Lässing), geschweige denn Orgeln, und behält gleichzeitig, vor allem textlich, seinen Ursprung in der norddeutschen Provinz – „Bremen Nord, Baby.“ Wer sich auf dem Album nostalgische Gefühle erhofft, wird schnell erfahren, ein Zurück in die Zukunft Gefühl wird vom Künstler und seiner Band nicht bedient. Vielmehr heißt es an einer Stelle auf STADION: „No Future ist ab morgen!“ und darum „sei dabei oder sei gar nichts!“

www.facebook.com/GrillmasterFlash/

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Jasong Bartsch

Jason Bartsch, mehrfacher Preisträger des Treffens Junger Autoren, Moderator, Musiker und Slam-Poet, tourt mit seinem ersten Programm durch den deutschsprachigen Raum. Sein Debütalbum „4478 Bochum“ erschien im Herbst 2017, seine Musikvideos haben bis zu 80.000 Aufrufe. Kaum jemand vereint so viel Popkultur in sich: Er schreibt außerdem für Musikmagazine wie die Spex, konzipiert Live-Hörspiele und hat bestimmt schon zwei schlechte Romane in der Schublade. Der mehrfache Finalist deutschsprachiger Poetry Slam-Meisterschaften bringt alles mit: Seine CDs, brachiale Pointen und Bock auf Twerk.

www.jasonbartsch.com

Maffai

Maffai

Maffai – Post Punk aus Nürnberg/Würzburg

www.facebook.com/maffailove/

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Monsters of Liedermaching

Das kauzige Sextett dreht wieder gehörig am Rad. Ihr neues Album „Für Alle“ präsentiert sich fast ungehörig zauberhaft, denn zum ersten Mal in ihrem 14 jährigen Schaffen, haben sie sich ausgiebig im Studio ausgetobt. Nun glänzen ihre ausgelassen-bizarren Kleinode in musikalischer Vollendung und lassen die werte Hörerschaft dahinschmelzen. Organisch ausgereift schweben die Melodien durch die Lüfte und setzen sich in den Ohren fest. Textlich darf von Lyrik gesprochen werden, ohne aber in prätentiöse Gefälligkeiten abzudriften: Es geht um Feuerwehrleute und Scheiß CDs, To Do-Listen und Socken. Auftragskiller vs. Venedigs Straßenschwimmer, Morgensterne leuchten dank Photoshop, die kleine Lilly hat ein Drogenproblem und das Institut genehmigt das nicht, Katzen kämpfen gegen Hunde, der Liebe wird ein sicherer Fels geboten, und das alles ist nur ein Ausschnitt aus den vielfältigen Themen, derer sich die Monsters auf den 19 Songs hier angenommen haben. „Verflucht unterhaltsam, das neue Album!“, könnte man sagen. Doch man soll ja nicht fluchen. Drum so: Lebendig, frisch und liebevoll, das ganze große Allerlei. Alles dabei und alles für Alle, und der Tag startet fröhlich. Auch zum ausgelassenen Nacht-Tanze geeignet. Zeitlos eben, denn das beweist Stil. Neugierig? Hoffentlich.

www.monstersofliedermaching.de

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Montreal

Hamburg. Rote Flora. Noch ne Molle? Während andere Halbstarke von der Elbe sich ihre Straßenpunkattitüde direkt in den Nietengürtel ritzen konnten, irrten die drei Jungs von Montreal noch im vorstädtischen Bermudadreieck zwischen Sportverein, Mofa-Gang und Schultheater umher. Zum Glück entdeckten die Nordlichter schnell die Musik als einzig akzeptable Freizeitbeschäftigung und ihr Ticket raus aus dem Elend zwischen Wodka-Sprite, Kunstlederjacken und Autoscooter-Pop. Im Jahr 2003 machten Yonas, Hirsch und Max Power schließlich die Band “Montreal” auf (“Band aufmachen”: Unwort der Jahre 1994-1998), zwei Jahre später erschien bereits ihr erstes Album “Alles auf schwarz”. Seitdem folgten knapp 700 Konzerte in 17 Ländern, unter anderem mit der Bloodhound Gang, Madsen, Slime, Royal Republic und Ignite.

www.montrealmusic.de

To be continued...

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